Informationen über plastische Chirurgie nach Brustkrebs

Ratgeber Brustrekonstruktion

Informationen über plastische Chirurgie nach Brustkrebs
 
 
Brustrekonstruktion

Links

Brust-Netzwerk-Braunschweig – Zusammenschluss von Brustspezialisten:
BNWB

Das Brustkrebsmagazin:
MammaMia

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen DGPRÄC:
www.plastische-chirurgie.de

Deutsche Gesellschaft für Senologie:
Deutsche Gesellschaft für Senologie

European Society of Breast Cancer Specialists:
EUSOMA

Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.:
GÄCD

Homepage einer Betroffenen mit Erfahrungen und Tipps auch zur Rekonstruktion:
Ein Brustkrebs und sein Verlauf

Leben? Leben! Das Magazin für Frauen nach der Diagnose Krebs:
Leben? Leben!

Mamazone e. V. – Initiative von Patienten und Wissenschaftlern zum Thema Brustkrebs:
Mamazone e. V.

POLYTECH Health & Aesthetics, deutscher Hersteller von Brustimplantaten (texturiert und MPS):
POLYTECH Health & Aesthetics

21. August 2018
2017 ging es beim San Antonio Breast Cancer Symposium um das Thema Mastektomie und eine Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen.
  
08. August 2018
Bei Brustkrebs muss entschieden werden, ob brusterhaltend operiert werden kann oder eine vollständige Entfernung der Brust (Mastektomie) erfolgen muss.
  
31. Juli 2018
Nach einer Krebstherapie ist eine langsame Wiedereingliederung durchaus sinnvoll, da der Körper häufig noch stark geschwächt ist.
  
26. Juli 2018
Bereits mit 37 stellt Susanne erste Symptome bei sich fest, doch die Ärzte finden keine Ursache, bis sie selbst im Alter von 40 Jahren den Knoten in ihrer Brust entdeckt.
  
17. Juli 2018
In zertifizierten Zentren sorgen festgelegte Qualitätsstandards für eine bestmögliche Behandlung der Patientin.
  

Noch besteht die Therapie von Brustkrebs in erster Linie aus einer Operation. In den letzten Jahren ist es aber Ziel der Operation geworden, die Brust weitgehend zu erhalten. Doch nicht immer ist dies möglich, sodass in einigen Fällen die gesamte Brust entfernt werden muss. Für eine Brustrekonstruktion (Wiederaufbau der Brust) stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die Sie auf diesen Seiten in Umrissen erläutert finden.

Unser äußeres Erscheinungsbild kann Einfluss auf unsere Psyche und unser Lebensgefühl haben. So möchten viele von Brustkrebs betroffene Frauen sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt eine Brustrekonstruktion vornehmen lassen. Das Thema Brustaufbau sollte deshalb von vornherein Teil der Therapie sein. Für die Wiederherstellung der Brust stehen mehrere Methoden zur Verfügung, deren Vor- und Nachteile nach der jeweiligen Ausgangslage der Betroffenen bewertet werden sollten.

Eine Brustrekonstruktion kann das Wohlbefinden einer von Brustkrebs betroffenen Frau positiv beeinflussen und damit auch ihre körperliche Situation. Die Entscheidung für oder gegen eine Brustrekonstruktion können Betroffene in Absprache mit Ihrem Arzt klären. Dieser sollte die unterschiedlichen Verfahren sowie deren jeweilige Vorteile und Nachteile allgemein und speziell für seine Patientin ausführlich erläutern – denn nicht für jede Frau sind alle Arten der Wiederherstellung geeignet.

Ein Wiederaufbau kann in manchen Fällen direkt im Anschluss an die Brustoperation, in anderen nach Abschluss der Chemo- oder Strahlentherapie erfolgen. Doch auch Jahre nach der Brustkrebserkrankung ist ein Brustaufbau noch möglich. Wie sich eine Frau entscheidet, liegt letztlich bei ihr.

Methoden Brustrekonstruktion

Bei einer Brustrekonstruktion wird unterschieden zwischen einem Aufbau mittels körpereigenem Gewebe (Eigengewebskonstruktion) und einem mittels Fremdmaterialien (Prothesenrekonstruktion), des Weiteren zwischen einer Primär- und einer Sekundärrekonstruktion.

Wird eine Brustrekonstruktion direkt im Anschluss an die Tumorentfernung durchgeführt, so spricht man von einer Primärrekonstruktion. Bei einer Sekundärrekonstruktion findet der Brustaufbau zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Bei einer Brustrekonstruktion mit Eigengewebe wird Gewebe aus Unterbauch, Rücken, Gesäß oder Oberschenkelinnenseiten in die Brustregion verpflanzt. Soll ein Implantat eingesetzt werden, wird vorab oft ein sog. Expander eingelegt, der die Haut dehnt und Raum für das Implantat schafft. Ist genügend Gewebe aufgebaut, kann das gewünschte Implantat eingelegt werden.