Informationen über plastische Chirurgie nach Brustkrebs

Ratgeber Brustrekonstruktion

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Brustrekonstruktion

Eine neue Generation von Brustimplantaten aus Deutschland

Frauen, die bereit sind für eine Wiederherstellung ihrer Brust, wünschen sich eine natürlich wirkende Brustform und ein „unoperiertes Aussehen“. Manchmal besteht die Angst vor einem künstlich wirkenden Ergebnis. Das muss nicht sein. Eine neue Generation von Brustimplantaten, die ausschließlich in Deutschland hergestellt werden, verspricht ein natürliches Aussehen und Körpergefühl sowie langfristige Formstabilität – und das bei geringen Komplikationsraten.

Was ist das Besondere am neuen Implantattyp? Die Diagon\Gel® Implantate der 4Two Serie sind der weiblichen Anatomie angepasst und befüllt mit zwei unterschiedlich festen Silikongel-Arten, einem weichen Gel auf der Rückseite und einem festeren Gel an der Vorderseite. Das festere Gel im vorderen Teil des Implantates stützt das vorhandene Restgewebe ähnlich einem Push-up-BH, was für ein ästhetisch natürliches Ergebnis bei Rekonstruktionen nach einer brusterhaltenden Geschwulstentnahme sorgt. Auch die Form der “neuen” Brust bleibt so langfristig erhalten.

Die Diagon\Gel® Implantate sind in 3 Modellen und 85 Größen erhältlich. Die Implantathülle ist entweder mit der POLYtxt® Texturierung versehen oder mit Microthane® (Mikropolyurethanschaum) beschichtet. Umfangreiche Langzeitstudien haben gezeigt, dass sich durch den Einsatz dieser speziellen Implantatbeschichtung auch eine der häufigsten Komplikationen, die Verhärtung der Brust (Kapselfibrose), weitestgehend ausschließen lässt.

09. Mai 2019
Frauen im mittleren Alter trifft die Diagnose Brustkrebs häufig besonders hart, da sie nicht nur für sich sondern u. U. auch für Kinder Sorge tragen müssen.
  
25. April 2019
Neuen Forschungen zufolge ist ein sogenanntes Chemobrain, das bei den Patientinnen zu Verwirrtheit und Vergesslichkeit führt, keine direkte Folge der Chemotherapie.
  
17. April 2019
Da Zytostatika auch gesunde Zellen angreifen, kann es bei einer Chemotherapie zu Haarausfall kommen. Perücken können helfen.
  
01. April 2019
Bei der Antihormontherapie werden in der Regel Antiöstrogene, GnRH-Analoga oder Aromatasehemmer eingesetzt.
  
27. März 2019
Prof. Dr. Dirk Jäger informiert über die neuen Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Immunonkologie bei Patientinnen mit Brustkrebs.
  

Eine Brustrekonstruktion kann das Wohlbefinden einer von Brustkrebs betroffenen Frau positiv beeinflussen und damit auch ihre körperliche Situation. Die Entscheidung für oder gegen eine Brustrekonstruktion können Betroffene in Absprache mit Ihrem Arzt klären. Dieser sollte die unterschiedlichen Verfahren sowie deren jeweilige Vorteile und Nachteile allgemein und speziell für seine Patientin ausführlich erläutern – denn nicht für jede Frau sind alle Arten der Wiederherstellung geeignet.

Ein Wiederaufbau kann in manchen Fällen direkt im Anschluss an die Brustoperation, in anderen nach Abschluss der Chemo- oder Strahlentherapie erfolgen. Doch auch Jahre nach der Brustkrebserkrankung ist ein Brustaufbau noch möglich. Wie sich eine Frau entscheidet, liegt letztlich bei ihr.

Für eine Brustrekonstruktion stehen verschiedene Implantate zur Verfügung. In der Regel bestehen diese aus einer Silikonhülle, deren Form und Oberfläche unterschiedlich sein können. Für die Füllung wird meist Silikongel oder, wenn auch nur noch selten, Kochsalzlösung verwendet.

Wie ein Körper auf ein Implantat reagiert, lässt sich nicht vorhersagen. In manchen Fällen kann als Nebenwirkung einer Brustrekonstruktion eine sog. Kapselfibrose auftreten. Das geschieht, weil der Organismus um jeden Fremdkörper, den er nicht abbauen kann, eine Bindegewebskapsel bildet. Zieht sich diese Kapsel mit der Zeit zusammen, verhärtet das Gewebe, und das Implantat kann sich verformen. Eine Möglichkeit, eine Kapselfibrose zu vermeiden, ist, die Hülle der Implantate mit einer speziellen Oberflächenstruktur zu versehen.

Methoden Brustrekonstruktion

Bei einer Brustrekonstruktion wird unterschieden zwischen einem Aufbau mittels körpereigenem Gewebe (Eigengewebskonstruktion) und einem mittels Fremdmaterialien (Prothesenrekonstruktion), des Weiteren zwischen einer Primär- und einer Sekundärrekonstruktion.

Wird eine Brustrekonstruktion direkt im Anschluss an die Tumorentfernung durchgeführt, so spricht man von einer Primärrekonstruktion. Bei einer Sekundärrekonstruktion findet der Brustaufbau zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Bei einer Brustrekonstruktion mit Eigengewebe wird Gewebe aus Unterbauch, Rücken, Gesäß oder Oberschenkelinnenseiten in die Brustregion verpflanzt. Soll ein Implantat eingesetzt werden, wird vorab oft ein sog. Expander eingelegt, der die Haut dehnt und Raum für das Implantat schafft. Ist genügend Gewebe aufgebaut, kann das gewünschte Implantat eingelegt werden.